Ich habe Hunderte von Menschen zum Schneeschuhwandern in Levi geführt. Und jedes Mal ist die Reaktion dieselbe — sie haben nicht erwartet, dass es so gut sein würde.
Schneeschuhwandern bekommt nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie Husky-Safaris oder Nordlichtertouren. Aber für viele unserer Gäste ist es am Ende das Highlight der Reise. Hier ist der Grund — und wohin man gehen sollte.
Wo kann man in Levi Schneeschuh wandern?
Der beste Ort in der Nähe des Levi-Zentrums ist der Kätkä-Fjell. Er ist leicht zu finden, nur ein kurzer Spaziergang vom Dorf entfernt, und das Gelände ist abwechslungsreich genug, um interessant zu sein, ohne zu überwältigen.
Ein guter Ausgangspunkt ist das Levi Tourist Information Office in der Myllyjoentie 2. Von dort aus geht man fünf Minuten entlang der Kätkänrannantie und der Immeltie, bis man die Hänge erreicht — dann die Schneeschuhe anziehen und losgehen.
Zum Gipfel gelangen
Die Hänge des Kätkä sind steil — man braucht eine gute körperliche Fitness, um den Gipfel zu erreichen. Der Weg nach oben verläuft entlang der Nordostseite des Fjells, auf der Dorfseite. Es ist nicht einfach, aber die Aussicht vom Gipfel ist jeden Schritt wert.
Das Beste? Der Abstieg. Durch weichen Schnee auf der Südostseite des Fjells hinunterzugehen ist einer jener einfachen Wintermomente, die man nicht vergisst. Auf den steilsten Abschnitten vorsichtig sein.
Entlang des Weges gibt es Wegweiser zur Orientierung. Und wenn man eine Pause braucht, ist die Korkeaniemi-Hütte ein perfekter Stopp — dort kann man ein Lagerfeuer machen und sich ausruhen, bevor man weitermacht.
Ein wichtiger Hinweis zum See
Direkt neben dem Kätkä gibt es einen See. Wahrscheinlich sieht man Menschen, die darauf gehen, Ski fahren und Schneemobil fahren. Aber früh und spät in der Wintersaison kann das Eis schwach und gefährlich sein. Das Seeeis nur mit einem ortskundigen Guide betreten oder zuerst beim Levi Tourist Information Office nachfragen.
Alleine gehen vs. mit einem Guide
Man kann durchaus alleine auf dem Kätkä schneeschuhwandern — und viele Menschen tun das. Die Wege sind markiert und der Ausgangspunkt ist leicht zu finden. Aber Vorsicht — die steilsten Abschnitte meiden, sie können wirklich gefährlich sein.
Aber es gibt einen Unterschied zwischen einem Waldspaziergang und dem echten Erleben. Bei einer geführten Tour geht man weiter, hält an den richtigen Stellen an und muss an nichts anderes denken als daran, es zu genießen. Wir bringen die Schneeschuhe mit, kennen die Bedingungen und wissen, wo der beste Schnee ist.
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